Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Juli 2026
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Pixel Pilot, Inhaber Arshia Ghadyani (nachfolgend „Anbieter"), und seinen Kunden über Webdesign, Webentwicklung, SEO, Optimierung von Google-Unternehmensprofilen, Performance-Optimierung, Website-Wartung, Branding, KI-Automatisierungen und Beratung. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt.
§ 2 Begriffsbestimmungen
„Verbraucher" ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). „Unternehmer" ist eine natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB). „Textform" umfasst insbesondere E-Mail.
§ 3 Anbieter
Pixel Pilot, Inhaber: Arshia Ghadyani, Aarstraße 136, 65232 Taunusstein, Deutschland. Telefon: +49 175 1150606, E-Mail: hello@pixel-pilot.de.
§ 4 Vertragsschluss
Die Darstellung der Leistungen und Pakete auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Anfrage. Auch die Übersendung des Kontaktformulars stellt noch keine verbindliche Bestellung dar. Ein Vertrag kommt erst zustande, wenn der Anbieter ein individuelles Angebot erstellt und der Kunde dieses in Textform annimmt, oder wenn beide Parteien einen Vertrag unterzeichnen.
§ 5 Angebote und Kostenvoranschläge
Angebote des Anbieters sind, soweit nicht anders angegeben, 14 Tage ab Angebotsdatum gültig. Kostenvoranschläge sind unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet werden. Zeichnet sich eine wesentliche Überschreitung eines Kostenvoranschlags ab, informiert der Anbieter den Kunden unverzüglich.
§ 6 Leistungsumfang
Art und Umfang der Leistungen ergeben sich aus dem jeweiligen individuellen Angebot. Auf der Website genannte Paketbeschreibungen dienen der Orientierung; maßgeblich ist das Angebot. Leistungen, die nicht ausdrücklich vereinbart wurden, schuldet der Anbieter nicht.
§ 7 Webdesign und Webentwicklung
Der Anbieter erstellt Websites nach dem im Angebot beschriebenen Umfang (z. B. Seitenanzahl, Funktionen, responsives Design). Gestalterische Details, die im Angebot nicht festgelegt sind, liegen im billigen Ermessen des Anbieters unter Berücksichtigung der Wünsche des Kunden. Die Kompatibilität wird für aktuelle Versionen gängiger Browser geschuldet, nicht für veraltete Browserversionen.
§ 8 SEO und Google-Unternehmensprofile
Der Anbieter erbringt Leistungen zur Suchmaschinenoptimierung und zur Einrichtung bzw. Pflege von Google-Unternehmensprofilen nach anerkannten fachlichen Standards. Ein bestimmter Ranking-Platz, eine bestimmte Reichweite, Besucherzahl oder ein bestimmter Umsatz werden nicht geschuldet und nicht garantiert, da die Ergebnisse von Faktoren abhängen, die außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen (insbesondere Algorithmen und Richtlinien der Suchmaschinen- bzw. Plattformbetreiber, Wettbewerb, Nutzerverhalten).
§ 9 Branding
Branding-Leistungen (z. B. Logo, Farbwelt, Gestaltungsrichtlinien) werden im Umfang des Angebots erbracht. Der Kunde ist verpflichtet, vorgeschlagene Zeichen vor umfangreicher Nutzung auf eigene Kosten markenrechtlich prüfen zu lassen, sofern keine gesonderte Recherche vereinbart wurde; eine markenrechtliche Verfügbarkeitsgarantie übernimmt der Anbieter nicht.
§ 10 KI-Automatisierungen
Bei der Einrichtung von KI-gestützten Automatisierungen weist der Anbieter darauf hin, dass automatisiert erzeugte Ergebnisse (z. B. Texte, Antworten, Klassifizierungen) fehlerhaft sein können. Eine absolute Fehlerfreiheit automatisierter Ergebnisse kann nicht garantiert werden. Der Kunde ist verpflichtet, automatisierte Ergebnisse vor geschäftskritischer Verwendung zu prüfen. Die Verantwortung für den produktiven Einsatz liegt beim Kunden, soweit der Anbieter die Systeme vereinbarungsgemäß eingerichtet hat.
§ 11 Beratung
Beratungsleistungen werden nach bestem Wissen auf Grundlage der vom Kunden bereitgestellten Informationen erbracht. Sie stellen keine Rechts- oder Steuerberatung dar.
§ 12 Wartung und laufende Betreuung
Wartungs- und Betreuungsleistungen (z. B. Updates, Sicherung, Pflege von Inhalten) werden nur aufgrund gesonderter Vereinbarung erbracht. Umfang, Vergütung und Laufzeit ergeben sich aus dem jeweiligen Wartungsvertrag (siehe § 37).
§ 13 Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde stellt alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Inhalte und Entscheidungen rechtzeitig zur Verfügung und benennt einen Ansprechpartner. Verzögerungen aufgrund unterbliebener oder verspäteter Mitwirkung gehen nicht zu Lasten des Anbieters; vereinbarte Termine verschieben sich entsprechend.
§ 14 Bereitstellung von Texten, Bildern, Logins und Zugängen
Soweit vereinbart, liefert der Kunde Texte, Bilder, Logos und sonstige Inhalte in gängigen Formaten sowie erforderliche Zugänge (z. B. Domain, Hosting, Google-Konto) rechtzeitig. Übermittelte Zugangsdaten behandelt der Anbieter vertraulich und verwendet sie nur zur Leistungserbringung.
§ 15 Verantwortung des Kunden für bereitgestellte Inhalte
Für vom Kunden bereitgestellte Inhalte (insbesondere Texte, Bilder, Marken, Daten) ist der Kunde verantwortlich. Er sichert zu, dass diese frei von Rechten Dritter sind bzw. er über die erforderlichen Nutzungsrechte verfügt, und stellt den Anbieter von berechtigten Ansprüchen Dritter frei, die auf der Nutzung dieser Inhalte beruhen, einschließlich angemessener Rechtsverteidigungskosten, es sei denn, der Kunde hat die Rechtsverletzung nicht zu vertreten.
§ 16 Projektzeiten und Verzögerungen
Genannte Umsetzungszeiten sind unverbindliche Orientierungswerte, sofern nicht ausdrücklich verbindliche Termine vereinbart wurden. Termine verschieben sich angemessen bei fehlender Mitwirkung des Kunden, nachträglichen Änderungswünschen oder höherer Gewalt.
§ 17 Änderungswünsche und Zusatzleistungen
Wünscht der Kunde nach Vertragsschluss Änderungen oder Erweiterungen, die über den vereinbarten Umfang hinausgehen, erstellt der Anbieter hierzu ein ergänzendes Angebot. Zusatzleistungen werden erst nach Beauftragung in Textform erbracht.
§ 18 Korrekturschleifen
Die Anzahl der im Preis enthaltenen Korrekturschleifen wird im jeweiligen Angebot festgelegt. Darüber hinausgehende Korrekturwünsche werden nach Aufwand oder gemäß ergänzendem Angebot vergütet. Unbegrenzte Korrekturschleifen werden nicht geschuldet.
§ 19 Abnahme
Bei werkvertraglichen Leistungen (z. B. Website-Erstellung) fordert der Anbieter den Kunden nach Fertigstellung zur Abnahme auf. Die Abnahme gilt als erfolgt, wenn der Kunde nicht innerhalb von 14 Tagen nach Bereitstellung wesentliche Mängel in Textform rügt oder das Werk produktiv nutzt (z. B. Freigabe zur Veröffentlichung). Wegen unwesentlicher Mängel darf die Abnahme nicht verweigert werden.
§ 20 Teilabnahmen
Bei abgrenzbaren Teilleistungen (z. B. Designentwurf, einzelne Projektphasen) kann der Anbieter Teilabnahmen verlangen. § 19 gilt entsprechend.
§ 21 Vergütung
Es gilt die im Angebot vereinbarte Vergütung. Auf der Website genannte Preise sind unverbindliche Orientierungswerte („ab"-Preise). Sofern beim Anbieter die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG Anwendung findet, wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen; andernfalls verstehen sich Preise gegenüber Verbrauchern inklusive und gegenüber Unternehmern zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
§ 22 Anzahlungen und Abschlagszahlungen
Der Anbieter kann angemessene Anzahlungen (in der Regel bis zu 50 % der Auftragssumme bei Beauftragung) sowie Abschlagszahlungen nach Projektfortschritt vereinbaren. Einzelheiten regelt das Angebot.
§ 23 Fälligkeit
Rechnungen sind, soweit nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.
§ 24 Zahlungsverzug
Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen (§§ 286, 288 BGB). Der Anbieter ist bei Verzug berechtigt, weitere Arbeiten bis zum Ausgleich offener fälliger Forderungen zurückzustellen, nachdem er dies angekündigt hat.
§ 25 Drittanbieter-Kosten
Kosten für Leistungen Dritter (z. B. Domains, Hosting, Lizenzen für Software, Schriften, Bilder, kostenpflichtige Dienste) sind in der Vergütung des Anbieters nicht enthalten, sofern nicht ausdrücklich vereinbart. Sie werden vom Kunden direkt mit dem Drittanbieter oder nach Vereinbarung als durchlaufender Posten abgerechnet.
§ 26 Domains, Hosting und externe Software
Verträge über Domains, Hosting und externe Software kommen, soweit nicht anders vereinbart, direkt zwischen dem Kunden und dem jeweiligen Anbieter zustande; es gelten deren Vertrags- und Nutzungsbedingungen. Der Anbieter unterstützt auf Wunsch bei Auswahl und Einrichtung, übernimmt jedoch keine Verantwortung für Verfügbarkeit und Leistungsänderungen der Drittanbieter.
§ 27 Nutzungsrechte
Mit vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung erhält der Kunde an den individuell für ihn erstellten Arbeitsergebnissen die für den Vertragszweck erforderlichen, zeitlich und räumlich unbeschränkten Nutzungsrechte. Eine Übertragung ausschließlicher Rechte oder von Bearbeitungsrechten über den Vertragszweck hinaus bedarf gesonderter Vereinbarung. Konzepte und Entwürfe, die nicht beauftragt wurden, verbleiben beim Anbieter.
§ 28 Open-Source-Komponenten
Der Anbieter kann Open-Source-Komponenten einsetzen. Für diese gelten die jeweiligen Open-Source-Lizenzen; sie werden dem Kunden auf Anfrage benannt. An Open-Source-Komponenten selbst können keine ausschließlichen Rechte eingeräumt werden.
§ 29 Schriftarten, Bilder und Lizenzen
Werden lizenzpflichtige Schriftarten, Bilder oder sonstige Materialien Dritter eingesetzt, gelten die jeweiligen Lizenzbedingungen. Erforderliche Lizenzen werden im Angebot ausgewiesen oder vom Kunden selbst beschafft. Der Anbieter bevorzugt, soweit passend, frei lizenzierte Materialien (z. B. Schriften unter SIL Open Font License).
§ 30 Referenznennung
Eine Nutzung des Projekts als Referenz (z. B. Nennung des Kunden, Abbildung der Website im Portfolio) erfolgt nur, wenn der Kunde dem im Angebot oder gesondert zugestimmt hat. Eine erteilte Zustimmung kann der Kunde jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.
§ 31 Zugangsdaten und Datensicherung
Nach Projektabschluss erhält der Kunde die ihm zustehenden Zugangsdaten. Der Kunde ist – außerhalb eines vereinbarten Wartungsvertrags – selbst für die regelmäßige Sicherung seiner Daten und Inhalte verantwortlich. Der Anbieter bewahrt Projektdaten nach Abschluss ohne gesonderte Vereinbarung nicht dauerhaft auf.
§ 32 Gewährleistung
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte. Bei werkvertraglichen Leistungen hat der Kunde dem Anbieter zunächst Gelegenheit zur Nacherfüllung innerhalb angemessener Frist zu geben. Gegenüber Unternehmern beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche ein Jahr ab Abnahme, soweit nicht Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit oder Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit betroffen sind; gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Fristen.
§ 33 Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für Schäden aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf); in diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
§ 34 Höhere Gewalt
Ereignisse höherer Gewalt (z. B. Naturkatastrophen, Krieg, behördliche Maßnahmen, großflächige Ausfälle von Netzen oder Diensten Dritter), die die Leistungserbringung wesentlich erschweren oder unmöglich machen, verlängern vereinbarte Fristen um die Dauer der Störung zuzüglich einer angemessenen Anlaufzeit. Dauert die Störung länger als zwei Monate, können beide Parteien vom noch nicht erfüllten Teil des Vertrags zurücktreten; bereits erbrachte Leistungen werden abgerechnet.
§ 35 Vertragslaufzeit
Einmalige Projekte enden mit Abnahme und vollständiger Zahlung. Dauerschuldverhältnisse (z. B. Wartung, laufende SEO-Betreuung) laufen für die im Angebot vereinbarte Dauer.
§ 36 Kündigung
Bei Dauerschuldverhältnissen gilt, sofern im Angebot nichts anderes vereinbart ist, eine Kündigungsfrist von einem Monat zum Ende der vereinbarten Laufzeit bzw. des jeweiligen Abrechnungszeitraums. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Kündigt der Kunde einen Werkvertrag frei nach § 648 BGB, gelten die gesetzlichen Folgen.
§ 37 Wartungsverträge
Wartungsverträge sind von einmaligen Projekten getrennte Dauerschuldverhältnisse mit eigenem Leistungsumfang, eigener Laufzeit und eigener Vergütung. Reaktions- und Bearbeitungszeiten gelten nur, soweit sie im Wartungsvertrag ausdrücklich zugesagt sind.
§ 38 Vertraulichkeit
Beide Parteien behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei, die ihnen im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werden, vertraulich und verwenden sie nur für die Vertragsdurchführung. Gesetzliche Offenlegungspflichten bleiben unberührt.
§ 39 Datenschutz
Die Parteien beachten die geltenden Datenschutzvorschriften. Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die Parteien bei Bedarf eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Informationen zur Datenverarbeitung durch den Anbieter enthält die Datenschutzerklärung.
§ 40 Verbraucherrechte
Ist der Kunde Verbraucher, bleiben seine gesetzlichen Rechte – insbesondere Gewährleistungsrechte und ein gegebenenfalls bestehendes Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen – von diesen AGB unberührt. Informationen zum Widerrufsrecht enthält die Widerrufsbelehrung.
§ 41 Beginn der Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist; Wertersatz
Dieser Abschnitt gilt ausschließlich für Kunden, die Verbraucher sind und denen bei einem Fernabsatzvertrag ein gesetzliches Widerrufsrecht zusteht.
Verlangt ein Verbraucher ausdrücklich, dass der Anbieter vor Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist mit der vereinbarten Dienstleistung beginnt, und widerruft der Verbraucher den Vertrag vor vollständiger Leistungserbringung, hat er für die bis zum Zeitpunkt des Widerrufs tatsächlich erbrachten Leistungen einen angemessenen Wertersatz zu leisten, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind (§ 357a BGB).
Die Höhe des Wertersatzes bestimmt sich grundsätzlich nach dem Verhältnis der bis zum Widerruf erbrachten Leistungen zum vertraglich vereinbarten Gesamtumfang und Gesamtpreis. Berücksichtigt werden insbesondere dokumentierte Arbeitsstunden, abgeschlossene Projektphasen, bereits erstellte Entwürfe, Programmierarbeiten, Beratungsleistungen sowie weitere nachweisbar erbrachte Leistungen. Sofern im individuellen Angebot eine prozentuale Aufteilung des Gesamtpreises auf Projektphasen vereinbart wurde, dient diese als Grundlage für die nachvollziehbare Bewertung der bereits erbrachten Teilleistungen.
Eine pauschale Widerrufsstrafe oder eine vom tatsächlichen Leistungsumfang unabhängige Stornogebühr wird nicht erhoben.
Das Verlangen nach vorzeitigem Leistungsbeginn erfolgt durch eine gesonderte, ausdrückliche Erklärung des Verbrauchers bei Vertragsschluss; sie ist niemals vorausgewählt und nicht Bestandteil der Zustimmung zu diesen AGB. Ohne diese Erklärung beginnt der Anbieter bei Verbrauchern mit der Leistung grundsätzlich erst nach Ablauf der Widerrufsfrist.
§ 42 Streitbeilegung
Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
§ 43 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Kunde Verbraucher mit gewöhnlichem Aufenthalt in der EU, bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften seines Aufenthaltsstaats unberührt. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Hinweis: Diese AGB sind eine Arbeitsvorlage und sollten vor endgültiger Verwendung juristisch geprüft werden.